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Online-Ausstellung: Brigitte Borkott-Gerlach - Malerei

- 23. April 2021 bis 4. Juni 2021 -

Anlässlich ihres 80. Geburtstags zeigt die in Mainz geborene Künstlerin Brigitte Borkott-Gerlach Werke aus ihrer jahrzehntelangen künstlerischen Tätigkeit als Online-Ausstellung.

Sowohl atelierfrische Bilder in neuer abstrakter Formen- und Farbsprache, als auch eine Retrospektive mit Gemälden früherer Themenbereiche – Musik, Landschaft, Sport, Tiere und weitere – vermitteln einen Eindruck ihres künstlerischen Schaffens.

Die Malerei zieht die Künstlerin bis heute in den Bann: Sie weckt Neugierde, Genugtuung und Freude an der Herausforderung des Malprozesses. Und so ist ihr künstlerisches Werk aus überaus vielseitig.

Brigitte Borkott-Gerlach studierte an der Universität Zürich Archäologie, Sprachen und Kunstgeschichte sowie an der Universität und Hochschule Mainz Bildende Kunst. Für Studienaufenthalte war sie bereits in London, Paris, Florenz und Rom, gründete 1973 die Galerie Edition Gerlach in Wackernheim und in Mainz Einrichtungen eigener Druckwerkstätten für Siebdruck und Verlagstätigkeit.

Grußwort von Kulturdezernentin Marianne Grosse

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Ausstellungsbesucher:innen,
liebe Kunstinteressierte,

Musik, Kultur, Reisen, Freunde treffen, gemeinsam feiern – alles, was einmal selbst­verständlich war, kommt uns heute fast schon vor wie eine ferne Erinnerung. Aber wir Mainzerinnen und Mainzer machen das Beste aus den schweren Zeiten: Wir weichen aus in die virtuelle Welt und ich freue mich, die Ausstellung „Brigitte Borkott-Gerlach – Malerei“ anlässlich des 80. Geburtstags der Künstlerin als Online-Format zu eröffnen.

Die Ausstellung zeigt Werke der gebürtigen Mainzerin aus ihrer jahrzehntelangen künstlerischen Tätigkeit. Sie nimmt uns mit auf eine künstlerische Reise zwischen atelierfrischen Bildern in neuer abstrakter Formen- und Farbsprache und früheren Gemälden in unterschiedlichen Themenbereichen wie Musik, Landschaft, Sport oder Tiere. Die Vielseitigkeit ihres künstlerischen Schaffens spiegelt ihre lange Tätigkeit als Künstlerin und die Einflüsse ihrer Studienaufenthalte unter anderem in London und Paris wider.

Auch wenn wir mit einer Kunstausstellung natürlich alle die physische Erfahrung des Rundgehens, Betrachtens und des Dialogs verbinden – darin sind wir uns alle einig – so müssen wir doch bis auf weiteres mit der virtuellen Welt vorliebnehmen: In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen interessanten Online-Rundgang durch die Ausstellung.

Der Künstlerin Brigitte Borkott-Gerlach gratuliere ich sehr herzlich zum 80. Geburtstag und wünsche ihr weiterhin so viel Schaffenskraft, Kreativität und Engagement.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Marianne Grosse
Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz

Einführung von Brigitte Borkott-Gerlach

Liebe Freundinnen und Freunde der Malerei,

als gebürtige Mainzerin freut es mich, Sie anläßlich der digitalen Ausstellung der Landeshauptstadt Mainz: „Brigitte Borkott-Gerlach – Malerei“ herzlich willkommen zu heißen.

Eine Komposition aus atelierfrischen Bildern in neuer abstrakter Formen- und Farbensprache und einer Retrospektive mit Gemälden früherer Themenbereiche - Musik, Landschaft, Sport, Tiere, u.a. - vermittelt Ihnen einen Eindruck meiner jahrzehntelangen künstlerischen Tätigkeit. Die Malerei hat mich bis in die heutige Zeit im Bann gehalten und lässt mich in ihrer Einzigartigkeit stets Neues entdecken. Sie weckt Neugierde, Genugtuung und Freude an der Herausforderung des Malprozesses - diese wünsche ich Ihnen nun auch beim Betrachten meiner Bilder.

Herzlichen Dank der Stadt Mainz für diese Ausstellungsmöglichkeit.

Mein Dank gilt ganz besonders Frau Marianne Grosse (Kulturdezernentin) Frau Melanie Huber (Projektleiterin Bildende Kunst) sowie meiner Tochter Nicoletta Merk-Gerlach für ihre Mitwirkung.

Brigitte Borkott-Gerlach

Einführung von Dr. Michael Lipp

Die Gemälde von Brigitte Borkott-Gerlach entstehen in einem offenen Malprozess, der in der Explosivität der Handschrift noch immer aus den früheren Erfahrungen mit dem Informell resultiert.
Die Motive hat die Künstlerin, wenn sie mit der Arbeit auf der weißen oder schwarzgrundierten Leinwand beginnt, zwar in präzisen Skizzen entwickelt, aber die Eigengesetzlichkeit der Farbe und des dynamischen Farbauftrags zwingt sie zu einer ständigen Veränderung und Verwandlung der ursprünglichen Gestaltidee während der Bildgenese. Die Bildgegenstände werden nicht vordergründig aufgesetzt, sondern entstehen im Eigentlichen aus der Farbe und der malerischen Geste.
Die Auslöser für die Bildwelten liegen im vital erfahrenen Alltag und in der unmittelbaren Lebensumwelt. Die Malerin lässt Realität zu, die aber zugleich durch die autonomen Bildanteile übergeschichtet und auf eine übergeordnete Ebene gehoben wird.

Die Bilder sind Ausdruck für die aus der Farbe entwickelte Dramatisierung und Mythologisierung von Erfahrenem. Die lebensgroßen Figuren stehen als Embleme für die vitale Existenz des Menschen. Die in diesem Zusammenhang dinglich und abstrakt dargestellten Bewegungsvorgänge verweisen somit auf ihre körperlichen und geistigen Energien.

Dr. Michael Lipp
Kunsthistoriker

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